318
der Katzbach, hinunter. Der General (russische) von Sacken hat unsvortrefflich unterstützt. Nicht so der russische General Graf LängerenEr hatte eine ungeheuer starke Position durch Ungeschicklichkeit und Iln-entschlossenheit verloren, und nur dadurch, daß wir dem gegen ihn vor-'gedrungenen Feind in den Rücken gingen, retteten wir ihn. Viel GeslMist in unsern Händen. Es ist jetzt Mitternacht, wir wissen also nichtdessen Zahl. Die Schlacht heißt: die Schlacht an der Katzbach-Gott erhalte Sie.
N. von Gneiscnau."
Holstein bei Löwenbcrg, den ZOsten August i8l^
„ Unser Sieg am 26stcn ist weit vollständiger, als ich Ew. rt.meinem letzten Bericht darüber anzeigen konnte. In den bcholz^steilen Thalrändern der wüthenden Neiße und der Katzbach w»>'^des andern Tages die hinabgestürzten Geschütze und Kricgsfuhrtvcr^gefunden. Wir haben über 100 Kanonen erobert, 300 Munition^wagen und Fcldschmicden; 15,000 Gefangene sind eingebracht,rere derselben kommen stündlich ein; alle Straßen zwischen derbach und dem Bober tragen die Wirkungen des SchreckensFeinde; Leichname übergefahren und in den Schlamm gesenkt, nE^stürzte Fahrzeuge, verbrannte Dörfer. Der größte Theil der stMdo-nald'schen Armee hat sich aufgelöst. Von den Ucbcrgängen dergeschwollenen Flüsse abgeschnitten, irren die Flüchtlinge in dendcrn und Bergen umher, und begehen aus Hunger Unordnung^'Ich habe die Sturmglocke gegen sie läuten lassen, und die Bauernaufgeboten, sie zu tödtcn oder gefangen zu nehmen.
Ende-
an-
MbO
Gestern fand hier in der Nähe die Division Puthod cmSie ward ereilt und mußte sich, mit dem Rücken gegen denaufgestellt, schlagen. Man kartätschte sie anfänglich, und issisidann mit dem Bajonett an. Zum Theil ward sie gctödtct, sTheil in das Wasser gestürzt, der Nest, Generale, Officiere undler gefangen gemacht und erobert. ^
Das Wetter ist abscheulich, der Regen unaufhörlich; während