dem Munde meines hohen Feldherrn sehr angenehm und chrenwcrth klang,daß er jetzt, nachdem er mich kenne, sein eigenes Interesse für meine per-sönlichen Verhältnisse der Empfehlung des General Grolman beigeselle-Nach wenigen Tagen erfolgte die Antwort des Generals von 2L>tz-leben; sie enthielt in kurzen pcremtorischen Worten den abschläglichcn Be-scheid auf das Gesuch meiner Wiederanstellung in der Armee.
Auf beinahe dieselbe Art wiederholte sich noch zwei oder drei lDldie hier oben angeführte Unterredung zwischen dem Feldmarschall und nnt-So herzlich und wohlwollend wie dieser, waren stets Witzleben's Anttv^ten kurz und bestimmt, und die Zurückweisung von des Feldmarlcha^dringendem Ansuchen, mich zu placiren, nichts weniger als verbindlichfür den einen oder schmeichelhaft für den andern betreffenden Theil-Auch würde ich das Endresultat hiervon sogleich meinen Lesern na-cheilen, wenn ich nicht verhindern wollte, nntioipnncko das Interessenigcrmaßcn zu stören, welches ich, wie ich hoffe, bei meinen Lesern durchmeinen Aufenthalt im Hause des Feldmarschalls für meine Person hc>"vorgerufen habe.
Ich will dagegen Ihnen, ehe wir zum Schlüsse eilen, vorerst nochScenen aus dem damaligen Leben unsers herrlichen Feldherrn erzähltIm russischen Hauptquartier befand sich zur Zeit, von der wir sp^chen, der preußische Oberst von Canitz in der unmittelbaren Nähr drcommandirendcn Generals Grafen von Dicbitsch; durch denselben erhi^der Feldmarschall bei geregeltem Courierwechsel unmittelbar und, wietiirlich, immer zuerst die wichtigsten Nachrichten von dem russischschen Kriegstheatcr.
Die Schlacht bei Ostrolenka war eben von den Russen siegreichschlagen worden, und Graf Dicbitsch befand sich wenige Tage nach ^selben in seinem Hauptquartier zu Pultusk, einem kleinen Städtchen,welchem nach sonderbarer Zufallsfügung unser Graf Dicbitsch imt807 den ersten wichtigen Orden sich erwarb, als der Generaladjutandes Kaisers, Graf Orlow, daselbst ankam, und die nahe Ankunft ^Grafen von Paskewitsch Eriwanski bekannt machte, und daß derselbe nader Bestinß^ung des Kaisers das Commando der russischen Häuptenübernehmen würde. So überraschend diese Nachricht deni eben siegift ^