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mäßig oder unregelmäßig seyn, wird durch einVieleck (kol^ßou) umschlossen, das entweder außer- *halb oder innerhalb der zu construirenden Festungs-werke liegt und durch die vorspringenden Winkel oderdurch die Kehlpunkte gehet. Im erstem Falle heißtes das äußere, im andern das innere Polygon,dessen eine Seite (6ors) bei Bestimmung des Fe-stungsumrisses (Irscs) zum Grunde gelegt wird.
Die beiden Linien, welche eine solche Seite umschlie-ßen, und bei regulären Figuren im Mittelpunktedes umschriebenen Kreises zusammentreffen, heißen dieHalbmesser oderRadieü, deren großer von dem.
Centro bis an den ausspringenden Winkel des Vieleckes/der kleine aber nur bis an die Ecke des innern Po-lygons gehet. Der Unterschied beider, oder die Ent-fernung des äußern von dem innern Polygon heißt dieCapitale,
Der Umfang der Werke (I'eoeemrs), welche deninnern Ra.um einer Festung (Is eorpL 6s la xls-e«) einschließen, bestehet aus verschiedenen aus- undeingehenden Winkeln, die entweder Zangenwerke('lenaillss) oder Bollwerke (ksstions) bilden, unddadurch die Festungen überhaupt in Tenaillen oderm die bastionirte Manier unterscheiden. Die Li-nie, welche den Umriß bildet, heißt die Magistraleund deutet die innere Grabenlinie an, so daß die Brust-wehr von ihr einwärts, die Graben rc. aber auswärtsgetragen werden. ,r ,
tzchon Marchi hat einen Umriß mit Tenaillen. Zn der neuernZeit haben seit ,ggo. besonders Wertbmüller. Voigt,Landsberg. Rimpler. Herbort, Montalemberftund Carnot der Tenaillmform den Borzug gegeben; alleübrigen Kriegsbaumeister haben die Bollwerke beibehalten, dieau« den Thürmen d«r alten Einfassungsmauern gebildet,auch die Mängel derselben an sich tragen, obgleich sie,, auch,wie jene, eine reine Bestreichung des Grabens gewährm. ^ L,