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unterscheidet sich seiner Beschaffenheit nach in das Felb-und Batteriegeschütz. Das letztere bestehet auszwölf«, sechzehn - und vierundzwanzigpfündigen Kano-nen, aus zehn- und aus zwanzigpfünbigen Haubitzenund aus Mörsern und Steinböllern. Es ist durch seinegrößere Länge und Schwere nicht für den Feldkrieg ge-eignet, sondern blos ztudem Angriff und zu der Ver-^ j 0 theidigung der Festungen bestimmt. Man bedient sichjedoch auch hier gewöhnlich des Feldgeschützes, d. h.der siebenpfündigen Haubitzen und der sechs- und zwölf-pfündigen Kanonen, bei den Ausfällen, zum Rikofchetti-ren, und zur Vertheidigung des bedeckten Weges undder Bresche. ^
All««, wa- auf die Einrichtung und den Gebrauch betGeschütze« Beziehung hat. findet sich in Maria Lehrbuch der, Artillerie- A. d. Spanischen. 3 Bde. 8- »795-
Schar »horst Handbuch der Artillerie. 3 Bde- itzoo.
Hoyer« Allgem. Wörterbuch der Artillerie- 4 Bde. 1804 .
s»u«w.i. z. Zwei Dinge bestimmen vorzüglich den Gebrauchscha,"«?'des Geschützes: die Schußweiten und die Perkus-sionskraft der Projectilen, oder das Eindringen der.selben, in ihnen entgegenstehende, feste Körper. DieSchußweiten hangen von der Stärke der Pulvcrladung,von der Länge, Schwere und Einrichtung des Geschützesund von der Beschaffenheit der Projectilen ab; sie müs-sen daher nothwendig sehr veränderlich seyn. NähereUntersuchungen über diesen Gegenstand gehören für dieArtillerie, im Allgemeinen läßt sich annehmen: daßman mit allen Kalibern der Battcriestücke auf roooSchritt schon einige Wirkung erhält, die sich nun von100 zu 100 Schritt vergrößert. Auf 800 Schritt trifftschon die zweite Kugel einen 6 Fuß hohen Gegenstand;ja bei langen und schweren Kanonen und bei Anwen-dung einer guten Methode zu richten, werden sich die