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Lehrbuch der Kriegsbaukunst : zum Behuf der Vorlesungen in Kriegs- und Ingenieur-Schulen / von J.G. v. Hoyer
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4 ) AufBcr.gen.

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lichsten, wenn die Beschaffenheit der Küste den Schiffensich bis auf 2vo Schritt zu nähern gestattet. In die-sem Falle sind bedeckte Geschützstände eine unerläßlicheBedingung einer künftigen Vertheidigung; und Mon-talemberts Vorschläge verdienen hier ganz besondersberücksichtiget zu werden, in sofern sie mehrere Geschütz-lagen über einander anzubringen erlauben. Wenigersind die Bomben der feindlichen Fahrzeuge zu fürchten,weil die geringe, bei ihnen mögliche Genauigkeit dieschmalen Festungswerke und Batterien nicht zu treffenerlaubt. >

Auf der Landseite werden in den mehresten Fallen ;starke vorliegende Werke sehr zweckmäßig seyn, den ,Feind entfernt zu halten, und die in der Stadt befind- ^

lichen Vorräthe aller Art gegen das Bombardement zu k

schützen. Diese Werke müssen jedoch allezeit so ringe- §richtet werden, daß keines derselben durch raschen An- r

fall genommen werden kaun, sondern jedes einen eignen, r

regelmäßigen Angriff erfordert. So sind auch die vor i;

einem Hafen befindlichen Inseln zu befestigen, sobald §

ihre Lage den feindlichen Angriff begünstigen kann. So nwie überall, muß jeder für die Festung nachtbcilige bPunkt sorgfältig aufgesucht werden, um ihn für den pFeind unnütz zu machen oder um sich seiner durch Be- Zfestigungen zu versichern.

§c. I. §. 336. Bihm S- 34 '- desselben Magaz. f Jag-und Artillerist. 3 , S. 71. I. c. ^ 202. ^

22r. Wenn die Festung auf einem Berge liegt, lnmuß auch sein Umriß den des Vielecks bestimmen, so ttdaß der Fuß des Glacis auf den Abhang des Berges d<fällt. Es ist selbst bei einer bedeutenden Größe der taBergfläche besser, die Festung in ihrem Umfange Zno 8bis 4«c> Schritt größer zu machen; als dem Fcindt trdies Terrain zu seinem Gebrauche zu überlassen, wo er w

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