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Lehrbuch der Kriegsbaukunst : zum Behuf der Vorlesungen in Kriegs- und Ingenieur-Schulen / von J.G. v. Hoyer
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257
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schcn Angabe gelöschtem Kalk vermischt, giebt einenvollkommen feilen und brauchbaren Ciment zu Mauer»Werken im Wasser. »

Bei dem Bau des Leuchtthurmes aus den Cydestonefelsm /,,?»«weit Plymoulh stellte Herr Smcakon verschieden« BeifügeÜber die Zusammensetzung eines zweckmäßigen Cimenis oderW.iffermLrleis an, diesen zufolge war die beste MischungAalt und Trust zur Hälfte, oder auch j- Kalk, ^ Trost, oemman noch 4 Sand zusetzen konnte- Der Mörtel schien da-durch nur noch mehr zu erhärten. Man sehe hierüber:

iHesammelke Nachrichten von den Ctmcnteund Traß. Dres-den kfgr.

Gtlly'r und Eytelweins Wasserbau.

Abhandlungen der Schwedischen AkaLem. d. Wiffensch- Za.und ckZ. Theil.

246. Um die Fugen des Mauerwerks gegen dieNässe zu schützen, wie bei mit Steinen gepflastertenBangen, Wasscrtrögcn, Cisiernen rc.; bedienet man sicheiner andern Mischung, die unter dem Namen desKitts bekannt ist, aber völlig trocknes Mauerwerk er«fordert, wenn sie aufgetragen werden soll. Ein solcherKitt bestehet aus

ä. Ü.

an der Luft zerfallenen Kalk LZ Pfund. L Pfundfein gesiebtes Ziegelmchl . 2^ 2^.

gestoßenes Glas ^ j

Hammerschlag .... 5

Leinöl .......2 2

Diese Mischung wird trocken durch einander ge-lebt, j» einem Mörser mit wenig Oel gestampft, undalsdann auf einem breiten Stein mit einem Eisen,^ach Hinzugießen des übrigen Oeles, 10 bis rs Stim-mn lang geschlagen. Der Kitt ist für solche Arbei-tn bestimmt, welche nicht beständig unter Wasser blei-

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