s6<>
von den Ecke» abrückt, und diese nun als für sich be-stehende Winkel ansiehck.
DöhmS Magazin. Bd. H, S- log.
Die Zangmwerk« werden sich noch leichter und bequemer jederBeschaffenheit d«S Terrains anpassen, wenn man nicht durch-aus auf den Bestimmungen MontalembertS bestehet, son-dern den vorspringenden Winkel ndchigenfalls bis auf go Gradverkleinert, und den Stinchwinkel qrößrs macht, als «inenrechten; wie es bei nicht- kasemattirlen Flanken wegen derAusbreitung der Kartetschenkstgeln immer geschehen sollte (;-gi.)Man dars jene Verkleinerung des bestrichenen Winkels um soweniger scheuen, wenn sie ditrch die Lage der Werke herbeigefüh-ret wird; da jeder, noch so enge« Winkel durch inneres Ab-stumpfen geräumiger wird, und da man den uubestrichenmRaum vor dem abgestumpften Winkel leicht ibinwegschaffenkann,, wenn man den letzteren nach Virglns Vorschlag anSdem Graben bis auf den Horizont scharf herauf führet, undihn nachher äußerlich durch eine dreiseitige Fläche abschneidet,
Irrmul-i- 267. Bei der Schwierigkeit: die Bollwerksmanicr«r umriß, cmf einem sehr unregelmäßigen Terrain anzubringen,haben die Knegsbaumeistcr mancherlei, mehr oder we-niger anwendbare, Vorschläge dazu gegeben (S. Wör-terb. d. Kriegsbaukunst Artik. Jrregulaire Be-festigung. Böhms Magaz- Bd. III. S. 24), undHer bort hat bei Erörterung dieses Gegenstandes(UcmvsIIes mätkocl. cls korülisr les xlaces. zi. 2qZ)eine sehr schwierige Lage zum Grunde gelegct, und dieAufgabe nicht ohne Glück gelöst. Es sind aber haupt-sächlich zwei Dinge welche eine unregelmäßige Formdes Festungsumrisses herbeiführen:s) die Gestalt einer schon vorhandenen, zu befesti-genden Stadt,
t,) Die äußere Beschaffenheit des Bauplatzes undder Umgegend.
In wie fern das Terrain auf den Umriß der Fe-stung Einfluß hat, ist schon oben §. 216. angezeigt