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Nachdem blese Faschinenlage mit Erbe ein wenigverglichen worden, kommen wieder 3 lange Würste aufsie: eine hinten, eine m der Mitte und eine vorn, in»dem man dabei die Böschung der Mauer beobachtet,und den Zwischenraum dieser drei Würste, wie vorher,mit festgestampfter Erde ausfüllet. Auf diese Weisewird der ganze Wall aus abwcchsclden Lagen, nach derLänge und in die Queere liegender Faschinen aufgefüh»ret, und zuletzt die Brustwehr aus, von Steinen gehö-rig gereinigter Erde aufgesetzt, die sowohl auf ihreräußern als auf ihrer innern Böschung eine gute Ra-senverkleidung bekommt.
6^0. Cormontaigne will den oberen Rand »-msr.dieses Faschincnbaucs mit St u rmpfä hl en besetzen;allein, sie haben den Nachtheil: durch die Schleuder- .schüsse sehr beschädiget zu werden. Eine Pallisaden-rcihe im Graben, verbunden mit einer breite» und tie-fen Cünette, ist ein, wenigstens eben so gutes, undsicheres Annäherungshiuderniß; das man noch mit ei-nigen Fladdcrminen am Fuß der Futtcrmauern verbin-den und verstärken kann.'
Ist der Wassergraben vielleicht zu ErleichterungUnd Beförderung dieses Baues abgedämmet, oder ab-gelassen worden; muß man ihn sogleich nach Beend!- >gung des letzter» wieder anfüllen, um sich möglichstgegen gewaltsamen Angriff zu sichern.
Zu gleicher Zeit werden auch die Beschädigungendes Bedeckten Weges wieder ausgebessert, die vielleichtentstandenen Minentrichter zugefüllek. Ucbcrhaupt istMan besorgt: allen den bemerkten Nachtheilen der Fe-stung abzuhelfen, welche den Angriff derselben begün-stigten und ihren Fall beschleunigen konnten.
Eroberte Festungen kann man nicht immen ursi,»,»in Besitz behalten und ist bisweilen durch den Fne-.-^a'»^' »
densschluß genöthigt!: sie wieder zurück zu geben.