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Lehrbuch der Kriegsbaukunst : zum Behuf der Vorlesungen in Kriegs- und Ingenieur-Schulen / von J.G. v. Hoyer
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271
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Logement des Feindes durch die Sappe sehr zu er-schweren. Sie werden mit Kanonen von kleinerem Ka-liber oder mit Haubitzen besetzt, welche letztem denVortheil eines starken, Kartetschcnschuffes gewahren, je-doch nur dann zu diesem Behuf anzuwenden sind, wennMan ihrer so viele hat, daß noch 6 10 zu demSchleudern der Granaten und der Leuchtkugeln gegendie feindlichen Arbeiten übrig bleiben.

Da die gewöhnlichen Felbl-iffeten in Blockhäusern und bedecktenCoponieren keinen hinreichende» Räum haben; wir» es uoth-weiibig: bei Ausrüstung einer provisorischen stestimq. durchdie Artillerie mebrere niedrige .Nasematlen lasteten »--fertigenzu lasse», die aus 2 hohen Wänden, 3 Riegeln, 2 Achsenund 4 Blockräder» bestehen. ZedeS Holz ist iin Noihfalledazu tauglich; und an Eisenbeschlag sind 2 Pfanndeckel hin-reichend, um das Auslpringen d«S NohreL aus der Lastet« beidem Abfeuern z» hindern.

- 6.50. Die starken Kaliber', von zwölf Pfund undF-rm-v»,darüber deren man in dem vorliegenden Falle ge-wöhnlich nur wenig hat werden besonders da ge-braucht, wo sie in größerer Ferne wirksam seyn können;und zu Erschwerung der Festsetzung des Feindes aufder Contrcscarpe und des Baues der Breschbalterie.

Das letztere kann jedoch nur in sofern statt finde», alsman schon vorher Bedeckte Gcschützstände zuberei-tet hat, unter den die Kanonen gegen die feindlichenBomben und Steinivürfc sicher stehen. Hat die Fe-stung vielleicht eine Fausscbray, wie bei alten Ortenhäufig vorkommt; eignet sich diese vorzüglich hierzu.

Man unterlasse jedoch nie, einen 5 Fuß tiefen und 3bis 4 Fuß breiten Graben hinter dem Geschützstandc zuziehe,,, in welchen die gegen den hohen Wall geschosse-nen Granaten und Bomben Hinabrollen. Sie werdenaußerdem der Bedienung des Geschützes beschwerlich

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