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die vordere Klammer ab, und legt das Rohr nun mit Hülfeder Hintern Klammer und des vorn abgedrehten Theils wieein Kanonenrohr zum Bohren zurecht.
Man hat im Allgemeinen in der neueren Zeit ein ge-wisses Vorurtheil gegen die vertikalen Maschinen; allein sieverdienen in mancher Beziehung, besonders wo es nicht aufsehr ausgedehnte Fabrikation ankommt, alle Aufmerksamkeit,indem sie ganz eben so genau und eben so große Kaliber zubohren vermögen, als die horizontalen, und sehr bedeutendviel wohlfeiler, und leichter bei dem oder im Gießhauseselbst anzubringen sind, als die horizontalen. Auch ist dieArbeit einfacher, nur daß man das Rohr zweimal einspan-nen muß.
Von den vertikalen verdienen die mit drehendem undsich senkendem Geschütz den Vorzug. Die Bohrstange kannhier festgestellt, und vor Schwankungen leichter gesichertwerden, als da, wo sie sich dreht. Da die Einrichtung derMaschinen mit drehendem Geschütz weniger bekannt unddabei etwas zusammengesetzter ist als die mit drehendemBohrer, so möge sie hier kurz beschrieben werden.
Das Rohr hangt an einem Schlitten, der sich vertikalzwischen zwei Standern verschiebt. In der Mitte des Schlit-ten befindet sich die eiserne viereckige Stange, welche dieDrehung des Geschützes bewirkt. Am untern Ende dersel-ben ist die Büchse, in welche der Vierkant mit vier Stell-schrauben befestigt wird; oben ist die Stange spitz, und lauftim obern Qucerriegel des Schlittens in einer Pfanne. DieStange geht beim Herabgehu des Schlittens durch eine ho-rizontale feststehende Scheibe, die eine viereckige Durchbre-chung hat, in welche die Stange paßt. Diese Scheibe wirdvon der bewegenden Kraft gedreht, und bewegt so die Stangewahrend des Herabsinkcns und somit auch das herabsinkendeGeschütz. Der Schlitten wird durch Taue, die über einegroße Trommel geschlungen sind, die der Bohrmeister lang-sam dreht, herabgelassen. Der Kopf des Rohrs laust ineinem horizontalen, je nach der Lange des Rohrs, im Schlit-