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5/2 (1815) Geschichte Helvetiens seit dem Frieden von Tilsit bis zur Beschwörung des neuen Bundes / von M. Markus Lutz
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»ten wichtig ward« Izt sey die Gefahr nicht»mehr vorhanden, die franzöüschen Freikorps»seyen entlassen, die verbündeten Armeen vor-»gerückt, alle Umstände erlauben'den freiwilligen»Rückzug der Schweizer; ihr längeres Verwei-sen in dem auSgesogenen Lande, müßte für»feindseliges Benehmen angesehen werden. Die»stattsindenden Entbehrungen aller Art, die Er-müdungen der Truppen, in zweckloser Unthä-»tigkeit, erzeugen andrerseits eine Mißstimmung»unter diesen, die in weiterm Fortgang Nach-theile bringen könnte. Weil indessen auch noch»Gegengründe vorhanden seyen, die von dem»Rückzug abrgtben dürften, so könne die Tagsa-»yung allein entscheiden; inzwischen habe er die»3 in Frankreich stehenden Divistonen in Bewe-»gung gesszt, so jedoch, daß die dritte Divisto»»noch in Pontarlier den Entscheid der Bun-»deSbehörde abwarten werde; sein Hauptquar-tier wolle er am 21. von Neuendurg nach Bern»zurück verlegen."

Nach einer langen Berathung, bei welchervielerlei Rüge und Tadel zum Vorschein kamen und für und wider daS Vorrücken auf fran-zösischem Boden gesprochen ward, gab die Tag-satzung dem Oberkommando folgende Weisung:1) Ihren frühern Beschlüssen über den Zweck der