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1 (1801) Leonard Meister's Helvetische Geschichte während der zwei leztern Jahrtausende oder von Cäsars bis zu Bonaparte's Epoche [1]
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Unsicherheit während des dreißigjährigen KriegeS. VomI. i6oi. bis zum I. i6-r. stieg der Dukate vümi st. auf 7 st' und der Reichsthaler von ist. 8 ß»auf g st. *) Nichts desto weniger bezahlte man denArbeiter nach dcni alten Fuße. Wöchentlich erwarbin Zürich eine Seidenspinncrin mit zwei Kindern nichtmehr als -4. Schillinge. Dafür bekam sie zwei Brode."')Anf einmal sezte im I. 1622. eine eidgenössische Tag-leistung den Geldwerth um die Hälfte herab. Im I.isZs. verordnete man, daß die vor dem I. 1601. ent-lehnten Capitalien »ach diesem Fuße sollten abgelösetwerden. Zu Zürich galt im Juni isg;. der MüttGetrcid 12. Gulden; das Malter 'Hafer 20. Gulden ;der Eimer Wein 10. und 12. Gulden; das KlafterHol; ;. Gulden. Im I. 1637, wüthete die Vieh-seuche so schreklich, daß viele Bauerngüter ungebautblieben. Ohngeachtet der großen Unkosten wegen öftererGrLnzbewachung, ohngeachtet der vielen Sorgen, welchedie Behauptung der Neutralität erforderte, beschäftigte

sich

*) So liest man's bey Lauster und Schinz. NachDürstelers Handschrift über die zürcherschen Bür-germeister. Fol. Tb. b- S. :ir» auf der Stadt-biblioth. E. r°. stieg der Dukate auf 16. Gulden,und der Thaler anf 10.

") Schützen Geschichte der zürcherschen HandclschaftS. i;i, wie auch Lauster Th. XVI. S. 46.