Staaten ihre Zollsreiheiten und andere Vortheile derDurchfuhr. Im I. 1634. beschwerten sich die vierreformirken Handelsstädte Zürich , Basel, Schafhauscn,St. Gallen durch eine Gesandtschaft bey Ludwig XIII.über die nerien Zölle und über die Eingriffe in dieschweizerschen Handelsfreiheiten des ewigen Friedens.Als im Jahr rüg,. die kaiserlichen Befehlshaber zuHohcntwiel und zu Konstanz die schweizerschen Waarenmit Arreste belegten, widcrsezten sich die Cantone mitvereinigtem Nachdruke; eben so nachdrüklich behauptetensie in dem gleichen Jahre die Sicherheit des Rhein-passes gegen Frankreich. Eben so hatten sie bereits nieh-rere Jahre vorher bey der Abänderung des französischenMünzfußes ihr Interesse gegen Heinrich IV. behauptet.Schon im I. r 6 oz. hatte dieser König die Sonnen-kröne um z. Liv. 6 . Sons gesteigert, und die altenKrcuzdiken (Solid’or) um einen Sol. Durch seinenGesandten Caumartin verlangte er von der eidgenös-sischen Tagleistung die Annahme dieser Steigerung.Seit kurzem waren ohngefähr zwo Millionen aus Frank-reich in die Cantone geflossen. Oeffentlich versicherteCaumartin, daß auch nur vom I. i 6 or. bis zum I.r 6 s;. 1,800,000. französische Kronen in der Eidgenos-senschaft ausgetheilt worden seyen. Für die Zukunftwollte der König die Pensionen und den Kricgessoldnicht anders als in dem gesteigerten Fuße entrichten.Hingegen verpflichtete er sich, die Hriedgelder und die
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