Buch 
2 (1826) Von der Verschwörung des Catilina bis zum Untergang des weströmischen Reichs / nach den Quellen bearbeitet von F. v. Kausler
Entstehung
Seite
5
JPEG-Download
 

5

Siibt« .

etwa 110,000 irr ihr Vaterland zurück, Hhglcjch Cäsarseinen Verlust nicht angiebt, gesteht er doch xin, daßdie Sorge für seine Verwundeten, und die Beerdigungder Todten ihn drey Tage auf dem Schlachtfelds festhielt,

Niederlage der Germanen durch die Römer.

Ariovist, König der Sucven, hatte sich im Landeder Seguaner festgesezt, und bedrückte die gallischenVolksstamme aufs Aeußerste. Der Aufforderung Cäsars,sich über den Rhein zurückzuziehen, schenkte er wenigeGehör und mehrere Unterhandlungen zerschlugen sichohne Erfolg. Da beschloß Cäsar, die Germanen zurSchlacht zu zwingen. Er näherte sich ihnen bis auf600 Schritte und schlug ein festes Lager au vorthejl-hastex Stelle, und in der Nahe desselben ein zweyteskleineres. Hier kam es zu mehreren Reitergcftchten,bis endlich Cäsar die Hülfstruppen vor dem kleinen La-ger aufstellte, und hierauf mit den Legionen in dreyTreffen gegen das Lager der Feinde anrückte. Dadurchwurden die Germanen genöthigt, die Schlacht anzuneh-men. Sie stellten sich nach Völkerschaften in abge-theilte Hausen mit gleichen Iwischenraumen und um-schlossen ihre ganze Schlachtordnung mit einer Wagen-burg, um jeden-Weg zur Flucht zu versperren. DieVölker, welche Anovist hier versammelt hatte, warenbie Harudcr, Marcomannen, Trchoccer, Vangionen, Ne-^ctcn, Schuster und Sucven. Von den Wagen herabskucrtcn die Weiber ihre Männer zu hartnäckiger Ge-geuwehr au,