Splitt
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Zuerst trennten die Römer durch ihre Wurswaffenvon oben herab die Heerhaufen der Helvctier und rück-ten hierauf zum Schwertkampfe vor. Die Schilde derHelvctier hieltem den Wurfspeeren der Römer nicht genugWiderstand entgegen, die Pfeile blieben darin steckenund da das Eisen sich umbog, so konnte man sie wederherausziehen noch bey dem gehinderten Arme mit demandern bequem streiten. Viele warfen daher die Schildevon sich, und fochten ohne diese. Nach langem Kampfesi'engen die Feinde an zu weichen; sie zogen sich aufeinen nahe gelegenen Berg zurück, wohin' sie von denRömern verfolgt wurden. Unterdessen bemerken etwai5,ooo Bojer und Tulingcr, daß die Römer in derlinken Flanke eine Blöse gaben; sogleich benuzten siediese und wendeten sich zum Angriff, worauf auch dieübrigen Helvctier, dieß gewahrend, den Rückzug einstell-ten und die Schlacht erneuerten. Allein eben so schnelländerte Cäsar seine Schlachtordnung; das erste undzweyte Treffen warf er den Geschlagenen und Geworfe-nen, das dritte dem anrückenden Feind entgegen. Hierschwankte der Sieg in heftigem Kampfe lange Zeit hinund her. Endlich vermochten die Feinde dem unge-stümen Andrang der Römer nicht länger zu widerstehen;die Helvctier zogen sich auf den nahe gelegenen Berg,die Bojer und Tulinger zu dem Gepäcke in die Wagen-burg zurück. Von Mittags bis Abends hatte dieSchlacht gedauert, und noch in der Stacht wurde ander Wagenburg gckampft, endlich aber diese von denRömern erobert. Am vierten Tage unterwarfen sichdie Helvetier und von 366,ooo Menschen kamen noch