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beschloß er, eine Schlacht ja wagen. Vor dem Lagerauf beyden Seiten der Anhöhe, auf welcher er stand,ließ er einen Graben von etwa 400 Schritten Längeauswerfen und an den Enden desselben Schanzen bauen,und die Wurfmaschinen darin aufstellen. Der Ort,den Cäsar zur Ausstellung seines Heeres wählte, botihm alle Vortheile dar; er hatte in der Breite gegenden Feind zu nicht mehr Raum, als ein Heer inSchlachtordnung ausfüllen konnte; auf beyden Seitenwaren steile Abhänge, und nach vorn zu verlor sich dieAnhöhe allmahljg in die Ebene.
Die zwey neuen Legionen ließ Cäsar als Rückhaltin dem Lager zurück. Die sechs übrigen Legionen stellteer vor dem Lager in Schlachtordnung. Unterdessen hatteauch der Feind sein Lager verlassen; ein großer Morasttrennte ihn von den Römeru. Beyde Theile bliebensich längere Zeit unthätig gegenüber, weil jeder abwar-ten wollte, ob der Gegner nicht den Morast überschreite.Nach einigen unbedeutenden Reitergefechten führte end-lich Cäsar feige Truppen wieder in das Lager zurück.Die Belgier suchten hierauf über den Aronafluß zusetzen, um die Römer im Rücken anzugreifen. Cäsarstürzte sich mit seiner leichten Reiterey auf sie undbrachte ihnen eine beträchtliche Niederlage bey. Untersolchen ungünstigen Umständen beschlossen die Belgierin Folge eines abgehaltenen Kriegsraths sich in ihreHeimath zurückzuziehen. In der Nacht verließen sieum die zweyte Nachtwache unter vielem Lärmen undGetöse das Lager. Ihr Abzug sah mehr einer Flucht