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2 (1826) Von der Verschwörung des Catilina bis zum Untergang des weströmischen Reichs / nach den Quellen bearbeitet von F. v. Kausler
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c * ir£m Rückzüge ähnlich, weil jeder den nächstenWeg nach Hause einschlug.

Cäsar wartete, weil er eine Kriegslist befürchtete,den Anbruch des Tages ab. Hierauf schickte er dieganze Rcitercy unter den Legaten O- Pädius und L.Auruncukejuö Cotta ab, mit dem Befehl, den feindlichenNachtrah aufzuhalten. Ihnen folgte der Legat T. Labienusmit drey Legionen. .

Während die eingeholte Nachhut der Bclgen Haltmachte und den Angriff der Römer tapfer aushielt, such-ten die vordersten Haufen, die für sich weder Gefahrsahen, noch durch Noth oder Befehl aufgehalten wurden,in größter Unordnung ihr Heil in der Flucht. Die rö-mische Rcitcrey warf endlich die Nachhut, und hieb ohnealle Gefahr den ganzen Tag die Feinde nieder. Erstmit Sonnen-Untcrgang wurde die Verfolgung eingestellt^worauf die Römer in ihr Lager zurückkehrten«

58. Treffe» bey Octodurus.

Cäsar hatte, als er nach Italien reiste, den Legaten Smforius Galba mit der zwölften Legion und einiger Reitereyzu Octodurus im Vcragrischen zurückgelassen, um den Wegüber die Alpen frey zu erhalten. Octodurus ward voneinem Fluß in zwey Theile getheilt. In dem einenTheil bezog Galba ein verschanztes Winterlager, in demandern Theil mußten chie Gallier ihre Wohnungen neh-men, Der Winter war beynahe verflossen, als die Gal-lier ihren Wohnort verließen und sich mit den Sedunernynd Veragrern zum Ucbcrfall der Römer vereinigten.Galba beschloß nach angehörtem Kriegsrath, das Lager