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2 (1826) Von der Verschwörung des Catilina bis zum Untergang des weströmischen Reichs / nach den Quellen bearbeitet von F. v. Kausler
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Safir«

^GebiyE' und durch die Wirkung der Wurfmaschinen zurückzu-treiben und zu verjagen.

Der ungewohnte Anblick der großen römischen Schiffe,die Bewegung der Ruder und die noch nie gesehenenWurfmaschinen verursachten Bestürzung unter den Bri-laniern. Aber auch noch jezt zögerten die Römer, alsderjenige, welcher den Adler der zehnten Legion trug,plötzlich laut zu den Göttern flehte, daß sie sein Vor-haben zürn Glück der Legion möchten gelingen lassen.Sofort wendete er sich an die Zunachststehenden undrief ihnen zu: „springt mit mir hinab, Kameraden,„wenn ihr nicht den Adler dem Feinde verrathen wollt.„Ich folge meiner Pflicht gegen das Vaterland und„den Feldherrn!" Mit diesen Worten sprang er überBord und schritt mit dem Adler aus die Feinde zu.Ihm folgten die Soldaten der zehnten Legion, auch dieder übrigen Schiffe blieben nicht zurück und jezt erstentspann sich ein hitziger Kampf. Weil jedoch die Rö-mer weder Reih und Glied halten, noch fest stehen konn-ten, so geriethcn sie bald in Unordnung. Als die Bri-tanier viele Schiffe verlassen sahen, sprengten sie, dieUntiefen kennend, auf dieselben zu, und umringten sie.Cäsar ließ die Boote mit Truppen füllen und schicktesie den bedrohten Schiffen zu Hülfe.

Unterdessen gewannen die Römer festen Fuß undErreichten das Ufer. Sobald die übrigen Truppen nach-gerückt waren, machten sie einen ungestümen Angriffauf den Feind und warfen ihn zurück. Verfolgt konntederselbe nicht werden, weil die römische Reitcrcy noch«ichs Lelanchc war.