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2 (1826) Von der Verschwörung des Catilina bis zum Untergang des weströmischen Reichs / nach den Quellen bearbeitet von F. v. Kausler
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Die geschlagenen Feinde schickten, sobald sie sichvon der Flucht wieder etwas gesammelt hatten, Gesandteön Cäsar zu Friedens-Untethairdlungen, mit dem Aner-biete», Geißeln zu geben und sich zu unterwerfen»

Niederlage der Römer. - 55.

Ehe Cäsar nach seinem fünften Fcldzuge Gallienverließ, verlegte er seine Legionen in Winterlager. DieLegaten £>. Titurius Sabinus und L. Aunmculcjus Cottaschickte er mit einer Legion und füufCohortcn in das Landder Eburonen, welche unter der Herrschaft des Ambio-tir und CativolcUs, standen»

Etwa fülkfzchen Tage nach Beziehung der Winterlagerbrach durch die Umtriebe des trevirischcn Fürsten In-duciomarus eine Empörung bey den Eburonen aus, anderen Spitze sich Ambiorir und Cativvlcus stellten.

Die Eburonen überfielen die römischen Holzfäller undEckten sofort mit beträchtlichen Streitkrästen vor das^ager, in der Absicht dasselbe zu stürmen» Die Römergriffen zu den Waffen, machten mit der spanischen Rei-lerey einen Ausfall, und warfen die fcinliche zurück»

Die Eburonen, hicdütch geschreckt, ließen von demSturm ab, und verlangten nach ihrer Weise, es solltenEinige Römer vor das Lager zu einer Unterredung kom-men, wodurch der Zwist vielleicht gütlich beygelegtwürde.

Die Legaten sendeten zur Unterredung den römischenWitter C. Arpinejus und den Spanier Q. Junius anAmbiorir ab,- der denselben eröffnete, daß er von dem^esamtvolkc der Gallier zu dem Angriff auf das römi-