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©lartf 1 -bricht an Cäsar ab, und sezte den Boten große Be-lohnungcn aus. Weil jedoch alle Wege besezt waren, sowurden alle Boten vog den Feinden aufgefangen.
Wahrend der Nacht ließ Cicero aus dem vorräthi-gen Holze mit unglaublicher Geschwindigkeit gegen 120Thürme fertigen und mit diesen die schwachen Stellenergänzen.
Am folgenden Tag hatte sich der Feind noch mehrverstärkt; er bestürmte das Lager aufs Neue und füllteden Graben aus. Die Römer leisteten tapfern Wider-stand und auf diese Art verflossen mehrere Tage. Dieganze Nacht wurde ununterbrochen gearbeitet, und wederKranke noch Verwundete durften der Ruhe pflegen.Alle Bedürfnisse auf den folgenden Tag wurden wahrendder Nacht in Bereitschaft gcsezt, eine Menge vorn an-gebrannter Pfähle und Maucrpseile verfertigt, die Thürmemit Brettern gedeckt und Brustwehren von Flechtwerkgefertigt.
Endlich verlangten die Anführer der Ncrvier eineUnterredung mit Cicero, in welcher sie dasselbe vorbrach-ten, was Ambiorir mit Sabinus verhandelt hatte:Ganz Gallien sey unter Waffen, die Germanier überden Rhein gegangen, die übrigen Winterlager Cäsarswürden bestürmt. Demnach wollen sie gestatten, daßman ungckräukt aus dem Winterlager abziehe.
Cicero erwiderte: Rom pflege nicht von einem Feindemit den Waffen in der Hand Vorschläge anzunehmen.Wollten sie die Waffen niederlegen, so konnten sie sichseiner Vermittlung bedienen und Abgeordnete an Cäsarschicken.