PREUSSEN. — Finanzen (früherer Staatshaushalt).
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nern (samrat Gendarmerie) 2*300,300 ? d. Handels 1'574,000, d. Kriegs 22’804,300,d. Finanzen 272,100, d. Schatzes (einsehl. Provinzialschuldenzinsen) 1’159,730;Staatsschuld 10*143,020; Pensionen 2*700,000; Regierungen 2‘/, Mill.; Gestüte100,000; Ausfälle und Ausserordentl. 1*760,000. Zus. 50 Mill.
Im J. IS4I lautete der veröffentlichte Etat auf 55’SG7,000, dergeheime auf (i'2’925,990 ; die wirkliche Einnahme betrug 70’040,942netto, während die Bruttosumme (nach Reden) auf 90*595,000 stieg. —1844 : officicll. Etat 57*077,194, geheimer 05*239,135 ; wirkliche Ein-nahme 73’731,546, brutto 97’200,900. — 1847 war der wirklicheReinertrag 70*972,105; 1848 G0’003,082; 1849 03*753,375.
Die ganze Roh-Einnahme eingerechnet, ergaben die Budgets:
T . Die regelmässigenjanr Einnahmen
Die Ausgaben
Das Deficit
1849
85’993,281
91*001,281
5*008,000
1850
88'7G5,349
93*320,507
4*501,108
1851
90*721,860
93*794,433
3*072,573
1852
94*277,300
90*911,013
2*033,713
1853
97*558,698
101*159,103
3*000,895
1854
103*925,069
107*990,009
4*005,000
1855
105*953,312
109*835,032
3*882,320
185(1
113*064,113
110*330,877
3*272,704
1857
120*242,312
120*212,312
k. Deficit
1858
120*409,778
120*409,778
k. Deficit
1859
130*399,288
131*859,288
1*400,000
18G0
130*312,755
130*342,310
0*029,501
1801
134*541,701
139*327,337
0*239,358
1802*)
130*523,411
139*908,411
3*385,000
1803 *)
137*744,159
139*844,159
2*100,000
1804 *)
141*333,738
145*833,738
4*500,000
Zusammen in IG Eriedensjahren eine Steigerung des Bedarfs ummehr als 54 Mill. Tlilr. oder um mehr als 59 l'roc. Dabei Aufkäufenvon 52’950,040 Thlr. Delicit, welches allerdings für die letzten Jahretlioils durch natürl. Steigen, theils durch Hinaufschrauben der Einnah-men über den Voranschlag sogar mehr als blos ausgeglichen ward. Aller-dings wurde ein Theil der Ausgaben als »ausserordentlich« aufgeführt.Solche sög. »ausserordentliche« Bedürfnisse stellen sich aber in dieseroder jener Form jedes Jahr ein, wie eine Unterscheidung zwischen or-dentlichen und ausserordentlichen Budgets überhaupt nur erfunden wurde,um thatsächliche Deficite zu beschönigen. — In Wirklichkeit waren dieAusfälle in der ersten Periode viel grösser, als sich aus obigen Zusam-menstellungen ersehen lässt. Schon in dem Vortrage des Berichterstat-ters Kühne an das Abgeordneten - Haus vom 25. April 1855 über dasBudget ward hervorgehoben: Seit 1848 haben in keinem Jahre dieregelmässigen Einnahmen zur Deckung der gewöhnlichen Ausgaben ge-nügt. Der Finanzzustand habe sich in den 5 Jahren 1848 bis 1852 (nurso weit lagen die Abrechnungen vor) in folgender Weise verschlimmert:I. Vermehrung der verzinslichen und unverzinslichen Schuld
um 43 Mill. Rthlr., zu einem Erlöse von.42’488,G58 Thlr.
2. Verminderung des Staatsschatzes um.. 17*642,325 -
3. Aufzehrung von Capitalien und Beständen. 9*441,570
Zusammen 69’572,553 Thlr.Ab : Erhöhung von Cassabeständen 3*259,361 -
Bleiben Manco 00*313,192 Thlr.
*) In den 3 letzten Jahren vom Landtage nicht genehmigter Reggsentwurf.
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