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4/1 (1833) Vom Anfange der Kreuzzüge bis zum Ende des fünfzehnten Jahrhunderts / nach den Quellen bearbeitet von F. v. Kausler
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belagerten Tortschesk. Unterdessen sammelte Swato-polk seine Truppen und führte sie gegen die Polov-zer, auf die er bei Tripvl a» der Stugna stieß; mitdem Großfürsten hatten sich die Fürsten Wladimirvon Tschernigorv und R o s t i s l a w von Perejas-l a rv nebst ihren Streitkräftcn vereinige. Swätopolkbefehligte den rcchrcn, Wlad mir den linken Flügel,Rostis larv die Mitte. Die Polovzer eröffnetenden Angriff mit ihren Bogenschützen gegen den rechtenFlügel der Russen, der ihrem Ungestüm nicht zu wi-derstehen vermochte, und daher eine Niederlage erlitt-Noch leisteten die Mitte und der linke Flügel Wider-stand, bald aber wurde auch dieser zum Weichen ge-bracht und ein großer Theil der fliehenden Russenfand den Tod in den Wellen der Stugna; auch FürstRostislaw hatte dieses Lovck.

Belagerung von Vamborvugh.

König Wilhelm II. von England ward aus derNvrmandie durch den Aufstand des Robert Mowbrayzurückgerufen und erschien mit solcher Schnelligkeit inder Provinz Northumbcrland, daß er die meisten An-hänger Mowbray's überraschte und gefangen nahm.Nach der Einnahme des festen Schlosses Tiiimvuch zogKönig Wilhelm vor Vamborvugh, in welche damalsfür unbezwinglich gehaltene Festung sich M o w-bray geworfen hatte. Da Wilhelm nicht hoffendurfte, diese Burg durch Waffengewalt zu erobern, soerbaute er ihr gegenüber eine andere, welcher er denNamen Malvoisin gab, und von der aus er Bambo-