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4/1 (1833) Vom Anfange der Kreuzzüge bis zum Ende des fünfzehnten Jahrhunderts / nach den Quellen bearbeitet von F. v. Kausler
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Seiten herbei, bildeten ein unermeßliches Heer und olbrachten den Kreuzfahrern eine blutige Niederlage bei-Walt her mußte die Belagerung von Belgrad aufhc- ^den und einen Theil seines Heeres preisgeben, um nur ^den Rest zu retten. ^

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4096. Eroberung von Semlin. er

' Peter von Amien s brach an der Spitze von 40000 ^

Franzosen, Baiern, Franken, Oesterreichcrn und Lom- ^bardcn von Köln auf, in der Absicht, sich bei Cvn-stantinvpel mit dem vorangegangenen Waltbcr Ha-be nichts zu vereinige». Bis an die Grenze von ^

Ungarn hielt er strenge Mauiiszuckt; in der Gegendvon Semlin weckte ein falsches Gerücht den Argwohn ^der Kreuzfahrer gegen die Ungarn, von denen sie beimUebcrgange über die Save überfalle» zu werde» be-fürchteten. Dieser Argwohn ward zum Haß gesteigert,als sechszehn Kreuzfahrer von Walthers vorangezo, ^genem Heere, welche ohne dessen Wissen zu Semlin ^

zurückgeblieben und dort nicht nur mißhandelt, sondernauch ihrer Habe und selbst der Kleider beraubt wordenwaren, in Peters Lager eintrafen und ihre-Bruder ^

zur Rache aufriefen. Auf den Mauern von Semlin ^

waren ihre Kleider als Warnung für die nachrückenden RPilger aufgepflanzt. Dieser Anblick entrüstete das Kreuz- ^Heer und einstimmig ward der Angriff von Semlin ^beschlossen. Der Befehlshaber dieser Stadt, der dem ^Sturme des vielfach überlegenen Krcuzheercs nicht ge- ^

wachsen war, ward nebst der Besatzung durch einen H

Pfeilrcgcn des Krcuzheeres von den Mauern vertrieben, ""