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4/1 (1833) Vom Anfange der Kreuzzüge bis zum Ende des fünfzehnten Jahrhunderts / nach den Quellen bearbeitet von F. v. Kausler
Entstehung
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Streitkräfte zusammen, überschritten den Dnieper und.zog "^>i!»en plötzlich vor den Mauern von Percjaslaw.^ Einwohner der belagerten Stadt wachten einen

,ng und vereinigten sich mit ihren Landslcutcn»

j ^uverzüglich ward von den Russen der Trubetsch.über»

schritte» und das Lager der Polowzer angegriffen. Diese"^kten eine blutige Niederlage; Tugorchan, derFürstPolowzer, ward nebst mehreren der vornehmsten>eM ^^^r getödtet und Percjaslaw dadurch befreit. ?

^ Tressen bei Belgrad.

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Noch ehe die Fürsten Frankreichs ihre Rüstungenund "sten Kreuzuge beendigt harten, zogen Walther

von Percjo und sein Neffe Walthcr Habenichtswir etwa 15000 Mann zu Fuße voraus, entschlossen,nachrückende Kreuzhcer in der Nähe von Constan-'zch- tinopel abzuwarten. Dieses Corps, das größtcnkhcilsinet ^"s entlausencn Leibeigenen und heimathlosen Aben-gh- thxurcrn bestand, und weder regelmäßig bewaffnet noch

trste den zu der langen Reise nöthigen Geldsummen ver--schcn war, gelangte dennoch ohne besondere Unfälle bisan die bulgarische Grenze. Vor Belgrad angelangt,verweigerte der bulgarische Befehlshaber dieser Sradtdem Krcuzheerc den Einkauf der nöthigen Lebensrnittel,urch Walther, durch Hunger genöthigt, beschloß durchGewalt zu erreichen, was er durch gütliche Mittel nicht^ erhalten konnte. Belgrad ward von ihm belagert, zugleicher Zeit aber die Umgegend dieser Stadt auf furcht-hie- darc Weise verwüstet. Die Bulgaren, gezwungen aufih,c Selbsterhaltung zu denken, strömten von allen

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