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4/1 (1833) Vom Anfange der Kreuzzüge bis zum Ende des fünfzehnten Jahrhunderts / nach den Quellen bearbeitet von F. v. Kausler
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15
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ige ^deingrafeu Emico, durch Ungarn nach dem Osten^ Zu dringen. König Coloman, zu dem der Ruf dervon denselben verübren Gewaltthätigkeiten bereits ge-^^""gen war, verwehrte ihnen den Marsch durch seinla- Graf Emico beschloß, sich den Durchgang

^ Gewalt zu eröffnen. Vor Altc-nburz, an der Brücke^ über die Leitha, fand er den ersten Widerstand; denn

chr verwehrte der Palatinus Jula an der Spitze eines

^ch "ugarischcn Corps den Ucbergang. Die Kreuzfahrer,Atzend auf ihre Uebcrmacht, sielen wüthend über die-Corps her, hieben den Palatinus nieder und er-ich langen den Ucbergang über die Leitha.

!a- Von Altenburg bis Wieselburg führt die Straßean über einen schmalen Damm, der auf der einen Seite

fe; von Flusse, auf der andern von einem tiefen

inf beimpfe eingeschlossen ward. Hier vorzudringen unter

te, dem Schußbereich des Schlosses Alteuburg ward von

rt, den Kreuzfahrern mehreremal vergeblich versucht. Da-na. der fällten sie in den nahe gelegenen Wäldern Bäume

en Und Strauchwerk und begannen den Sumpf damit zu

s- überdecken. Sofort näherten sie sich den Mauern von /

er- ^Htcnburg, brachen einen Theil derselben zusammen und

begannen auf schnell gezimmerten Leitern den Sturmunrer einem Hagel von Steinen und Pfeilen und un-*er Fluthen siedenden Oeles, das die Ungarn auf siend dcrabschüttercn. Allein dieser Sturm ward von den

del ^veuzfahrern mir solcher Ucbercilung, und Unordnung

:uz ^geführt, daß die überfüllten Leitern unter der Last

,cs Hinansteigenden zusammenbrachen, und Tausende