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4/1 (1833) Vom Anfange der Kreuzzüge bis zum Ende des fünfzehnten Jahrhunderts / nach den Quellen bearbeitet von F. v. Kausler
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von den Nachrückenden zu Boden getreten wurde». Ic

Während die Ritter in einiger Entfernung in heftigen E

Streit getiethen über die Theilung des sicher zu er- ei

obcrnden ungarischen Reiches, ward das stürmende z,

Kreuzvolk von einem panischen Schrecken ergriffen und de

wendete sich plötzlich auf allen Punkten zur Flucht. n,König Colomau, anfangs eine Kriegslist be- jsorgend, zögerte mit der Verfolgung, endlich aber er-- detheilte er den Befehl hiczu. Es gelang de» Ungarn, m

sich der Brücke zu bemächtigen, worauf ein allgemein sei

ries Morden unter den cnkmüthigtcn Kreuztruppen ent- w

stand. Was von denselben nicht dem Schwerdtc erlag, st,

ward von dem Sumpf und von der Lcitha vcrschlun- zu

gen. Nur Wenige, unter diesen Emico, entkamennach Deutschland.

igg 7 . Treffen am Wardaris ^).

' In Anfang des ersten Krcuzzuges führte Fürst B o-

hemund von Tarent die italienischen Schaaren, aus10,000 Reitern und einem zahlreichen Zußvolke beste-- hend von Kastorea aus, wo sie überwintert hatten, zur

Vereinigung mit den Hauptschaaren gegen Constanti-nopcl. Als Bo hemund den Wardarifluß überschrei-ten wollte, fand er das jenseitige Ufer von griechischenTruppen besetzt, obgleich Kaiser Älcxius ihn seinerFreundschaft hatte versichern lassen. Kaum war dieHälfte des Krcuzhceres übergesetzt, als sie,sich von al-

ch Von den lateinischen Schriftstellern Barbar ius auchBardal genannt.

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