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4/1 (1833) Vom Anfange der Kreuzzüge bis zum Ende des fünfzehnten Jahrhunderts / nach den Quellen bearbeitet von F. v. Kausler
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trachtete, hatte sie hinreichend mit Vertheidigern, Un-terhalt und den nöthigen Waffcnvorräthen versehen. Erselbst hatte sich dem ungewissen Ausgange einer Bela-gerung nicht ausgesetzt, sondern aus den östlichen An-höhen der Stadt mit einem Heere von 100,000 Mannein Lager bezogen, in der Hoffnung, von hier aus dasHeer der Kreuzfahrer gleich den regellosen SchaarenPeters des Einsiedlers bei günstiger Gelegenheit all- >mählig aufzureiben. !

Am 5. Mai langte das Kreuzhcer in der Umge- l

gcnd von Nieäa an. Ganze Haufen unbeerdigter Leich- I

name von Peters Heere, welche an denStraßen aufge- >thürmt lagen, erhöhten den Zorn der Kreuzfahrer, den i

die Geistlichkeit trefflich zu schüren verstand. Oestlich !

der Hauptstadt lagerte das Hauptcorps unter Gott-- tfried von Bouillon, die Friesen, Flammänderund r

Deutschen unter dem Grafen von Flandern im ersten 2

Treffen; die Normänner unter dem Herzoge Robert 1

von der Normandie im zweiten und die Franzo- t

sen unter Hugo vonVermandois im dritten Tref-fen. Nördlich der Hauptstadt standen die Normänner ^

unter Tancred und die italienischen Pilger unter ^

dem Fürsten Bohemund. Rechts an diesen, den s

Zwischenraum bis zum ascanischen See nahmen die ^

griechischen Hülfstruppen unter Bitumites ein. Auf (

der Südseite ward Raum gelassen für Raimunds ^

von Toulouse Schaaren, aus Provenoalen und Spa- §niern bestehend. s

Nur die westliche Seite ward den Belagerten offen t