49
gissen, von welcher sie auch ihre Zufuhren über den See""gehindert bezogen. Jedes auf solche Weise abgesonderteLager der Kreuzfahrer ward mit einer in Eile aufgewor-fenen Mauer und Pallisadeureihe umgeben, und da eshiebei an Holz und.Steinen mangelte, so wurden dieGebeine der früher hier erschlagenen unbeerdigten Kreuz-fahrer dazu verwendet. ' Die Bewaffnung der Kreuz-fahrer war folgende: die Ritter und Edelleute trugenPanzerhemden und blaue, rothe, grünaoder weiße Schär-pe», je nachdem sie einer Nation angehörten. Die Für-sten hatten versilberte, die Ritter stählerne polirte, dieKrieger eiserne Helme. Die Schilde der zu Pferde Die-nenden waren rund oder viereckig, die der Fußgängerlänglich. Au den Offensivwaffen gehörten die Lanze,das Schwcrdt, der Dolch, die Streitaxt, die Schleuderund die Armbrust, welche letztere Waffe dazumal imOriente noch unbekannt war. Die Fürsten und Rit-ter führten besondere Bilder auf ihren Bannern, welcheden Ihrigen zum Sammelpunkte dienten.
Die ersten Stürme der Kreuzfahrer wurden vonden Sarazenen mit Nachdruck zurückgewiesen. KaiserAlerius, welcher sich Nicäa's gerne ohne die Einmi-schung der Pilger bemächtigt hätte, knüpfte durch den^verschmitzten Bitu mit es Unterhandlungen mit denEinwohnern an und machte diese auf die Gräuel einerEroberung mit gcwaffncrer Hand aufmerksam, wogegenEr ihnen die mildeste Behandlung'versprach, wenn sieseine» Truppen ihre Thore öffnen würden. Diese Un-terhandlungen zerschlugen sich jedoch an der zu Nicäa
2 -