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4/1 (1833) Vom Anfange der Kreuzzüge bis zum Ende des fünfzehnten Jahrhunderts / nach den Quellen bearbeitet von F. v. Kausler
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alb drangen. Sie bemächtigten sich der nächsten zehn Thürme,den hieben die Besatzung nieder und öffneten das Brückthorvon innen für das ganze Heer. Mit Anbruch des Ta-eett ges wehte die rothe Fahne der Christen von den Zinnen, ^

es die armenischen Christen griffen zu den Waffen Mb ^

:nt- eine allgemeine Niedermezlung cher Türken begann; we-ider der Weiber und Kinder, noch Greise wurden verschont,

gen Bagi Sejan entfloh auf ungebahnten Bergpfaden

So- und n)ard von syrischen Christen erschlagen und seinand Haupt den Fürsten des Kreuzheeres überbracht; seine

Ins- Äiutter ward gefangen; sein Sohn Schamseddaula

der rettete sich mit dem Kerne der türkischen Besatzung nachder der festen Burg.

ver- Nachdem das Morden und Plündern ein Ende er->us ^icht hatte, sahen die Pilger erst ein, daß eine drei-mde fache Gefahr sie aufs Neue bedrohe, denn es zeigte sich,nett daß die vorgefundenen Lebensmittel nur auf kurze Zeiteten ausreichten, daß Korboga an der Spitze des türki-dett schcn Heeres nur noch wenige Märsche entfernt war,

» u»d daß die Burg, in welche Schamseddaula sichSeile geworfen hatte, nicht ohne großen Verlust erobert wer-res de,, konnte. Mehrere Angriffe wurden mit Nachdruckihm Zurückgewiesen und endlich beschlossen, die Besatzunglan- durch Hunger zur Uebergabe zu zwingen; um AusfällenLei- vorzubeugen, ward die Burg mit einem tiefen GrabenBe- umzogen und hinter diesem die zur Einschließung nöthigehes, Truppenzahl aufgestellt.

auec Ain dritten Tage nach der Eroberung von Antio- s. Juni.ciu- chia meldeten die Thurmwächtsp, daß einzelne türkische