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gerung Wch vierzehn Jahxe fortzusetzen, wenn innerhalb dra„§
dieser Zeit Antiochia nicht zum Falle gebracht werden hiebe
könne. von
Unterdessen näherte sichKorbogamit seinem Heere ges ,
immer mehr, und die Fürsten hielten Kriegsrath, ob es die ,
angemessener sey, mit dem gesammten Heere ihm ent- ej„e
gegen zu gehen und die Belagerung aufzuheben, oder der!
diese fortzusetzen und nur einen Theil des Heeres gegen Bac
die. Türken zu senden. Diesen Zeitpunkt benützte Bo- u„d
hemund zur Wiederholung seines Antrages und fand Harr
diesesmal geneigteres Gehör; es ward ihm mit Aus- Aiu;
nähme des Grafen von Toulouse einstimmig der re^ei
Besitz von Antiochia gesichert, wofern er sich noch vor der der jAnkunft Korbogas dieser Stadt zu bemächtigen ver- smöge. Nach getroffener Verabredung mit Pyrrhus reich,
ward Bohemund mit den Seinigen auf die folgende fache
Nacht beschicke»; ein herabgcworfener Stein deutete daß
auf Gefahr, mehrere nach einander fallende verkündeten ausr
die Bereitschaft des Armeniers. Auf das verabredete schcn
günstige Zeichen näherte sich B ohemund und die Für- u„d
sten; Pyrrhus zog an einem herabgelassenen Seile gewc
eine Strickleiter hinauf; Fu Ich er von Chartres de„
war der erste, der muthvoll die Mauer erstieg; ihm !urü
folgten mehrere, unter diesen auch GrafRo bert von Flau- durclder» und B ohem und selbst; bald aber brach die Lei- vvrz
ter unter der allzugroßen Last, und unter den oben Ve- umz,
sindlichen regte sich schon der Verdacht des Verrathes, Trryals' die Pilger eine links von dem Thurme in der Mauer !beft'ndliche Pforte sprengrcu und sofort in großer Zahl ciu- chia