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4/1 (1833) Vom Anfange der Kreuzzüge bis zum Ende des fünfzehnten Jahrhunderts / nach den Quellen bearbeitet von F. v. Kausler
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losic» Graf Raimund ward, dem Befehle des Apostels gr-ünd wäß, zum Träger der heiligen Lanze ernannt und vone des den Fürsten würd sofort beschlossen, die günstige Stim-mung der Menge zu benutzen, woferne Unterhandlungenfiele» den. Sultan Korboga nicht zum Abzüge zu bringent, vermöchten. Allein dieser setzte den Uebertritt zum:ckte» uivhamedanischen Glauben als Ziel der Befreiung, wor-)huin auf die Kreuzfahrer unverzüglich sich zum Kampfe-bis steten. Nachdem das ganze Heer mit ungewöhnlicherübte: Andacht gebeichtet und den Leib Christi empfangen äs. Zu»i.wand hatte, ward es in sechs Corps getheilt, von denenüber Hugo von Vermandois und die Grafen von Flan-200O der» das erste, Herzog Gottfried das zweite, Ro-ahess bert von der Normandie das dritte, der BischofAdemar von Pup das vierte, Tancred das fünfteönch, ^ Fürst Bohemund das sechste und stärkste befeh-Nuth Raimund von Toulouse blieb wegen Krank-

ästige >» Antiochia zurück und befehligte die zum Schutzejene» ^ 3 en Ausfälle aus der Burg zurückgelassene Mann-> hie ^ast. Die ganze Reiterei des Krcuzheeres belief sicheichet °uf Zoo Mann.

Graf i Korboga, durch eine von Schamseddauladurch äufgestcdkte schwarze Fahne von den Bewegungen der, und Christe,, in Kenntniß gesetzt, erachtete die ihm mitge-, Er* thxjste Kunde zu gering, um irgend eine Gegenrüstungtrus zu treffen. Nur 2000 Reiter wurden von ihm an dasgung Brückthor gesendet, um dasselbe zu beobachten. Diesendieses waren jedoch die Bogenschützen der Christen bereits ,zu-kuthe- bvr gekommen, hatten sich der Brücke bemächtigt und