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4/1 (1833) Vom Anfange der Kreuzzüge bis zum Ende des fünfzehnten Jahrhunderts / nach den Quellen bearbeitet von F. v. Kausler
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ge,i bon 10,000 Mann in den Rücken der Christen. Diesewurden bon den Türken unvorbereitet überfallen und000 ^ttcn anfangs einen Verlust von 600 Mann; bald>rd ^ber sammelten sie sich aus's Neue, rückten den Türkenrbct entgegen und schlugen sie mit großem Verluste. So-ab< ^t zog Gottfried vor Hasar, wo ihm der türkischeum ^^chlshabcr die Thore öffnete und ihm den Eid der^ ^eue leistete.

und

^ Eroberung von Marra.

ab, Nach einem mehr als einjährigen Aufenthalte zuijchl Antiochia zwangen die mißvergnügten Pilger ihre Füh-)ab ter zum Aufbniche gegen Jerusalem. Die erste festestä? Stadt, welche ihnen auf diesem Wege Widerstand lei-m>i ^cte, war Marra, vor welcher schon früher der proven-Hcck Malische Ritter Raimund Piletus in einem An-Vet griff? gescheitert war. In diese Stadt hatten sich vieledi^ bcr umwohnenden Eingeborncn gcstüchtct, so daß ihrerup* 3ahl mcit über 100,000 Menschen betrug. Stolz auflleu, 'bre Menge und die Stärke ibrer Mauern spotteten sieräch ^usangs der Christen, denen es an dem nöthigen Bc-Au^ ^gerungszeugc ge'erach. Während dieses gebaut wurde,igtt» brach si, dem christlichen Heere eine Huugcrsnvth aus,oforl so daß viele Kreuzfahrer nach Antiochia zurückkehrtenauf Und die klebrigen nur durch Ausgrabung von Wurzeln,i,i- u»d Kräutern ihr Leben fristeten. Zwar suchten auchaus. bei dieser Gelegenheit die Mönche den Muth der Pil-rupl" 8^, wie bei Antiochia, durch vorgebliche Erscheinungenwrp^ ber Apostel Andreas und Petrus anzufeuern; allein sie

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