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4/1 (1833) Vom Anfange der Kreuzzüge bis zum Ende des fünfzehnten Jahrhunderts / nach den Quellen bearbeitet von F. v. Kausler
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fanden nicht nur keinen Glauben, sondern von Seitender Normänner offenbaren Spott. Unterdessen war derBelagerungszeug beendet worden und der Sturm aufMarra begann. Obgleich die Einwohner sich auf dasKräftigste vertheidigten, ward dennoch die Mauer Mden Christen erstiegen und sofort wegen der einbreche»^den Nacht der Kampf von den Fürsten abgebrochen-Allein die ärmern Pilger, welchen die Besetzung derThore übertragen war, damit kein Türke entfliehenkönne, drangen, ohne den Morgen abzuwarten, i^n die»r. Dezember. Stadt ein und plünderten die nächsten Straßen. Diereichern Einwohner flüchteten sich und ihre Schätze i»die Burg, die übrigen versteckten sich in unterirdischeHöhlen, wo sie sich von den Christen verborgen wähn-ten. Als aber am folgeuden Morgen die Pilger ihrenEinzug in die Stadt gehalten hatten, trieben sie die Türkendurch Rauch aus ihrem Verstecke und hiebe» alle bisauf den letzten Mann nieder. Nach der Eroberungvon Marra erhob sich Streit unter Bohemund uuddem Grafen von Toulouse über den Besitz der Stadt!dadurch ward der Marsch auf Jerusalem abermals ver-zögert, und in Marra brach unter den Kreuzfahrer»eine so furchtbare Hungersnoth aus, daß Viele sich vo»dem Fleische der erschlagenen Türken nähren mußten,um dem Tode zu entgehen.

Treffen bei Roschie.

Der russische Großfürst Swätopolk suchte d»^Erbe der Fürsten Wolodar undWasilko, und i»^

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