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4/1 (1833) Vom Anfange der Kreuzzüge bis zum Ende des fünfzehnten Jahrhunderts / nach den Quellen bearbeitet von F. v. Kausler
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Die brennende Sonne und die sengenden Südwinde

rafften Viele dahin. Bald ward die Hitze so uner-

träglich, daß sich manche in die Erde eingruben, anders ,frische Erdschollen auf ihre Brust legten, Blut trankenund den Thau von den Steinen leckten. Viele, d«6gewagte Untern hmcn aufgebend, verließen das Heer undsuchten nach Joppe zu entkommen , fielen jedoch größte»-theils in die Hände der umherschweifenden Araber; an-dere näherten sich den Mauern der heiligen Stadt, u»>diese wenigstens zu küssen, und wurden bei diesem un-überlegten Versuche von den Türken durch herabgewvr-senc Steine gelobtet. Halten die Belagerten in dieserZeit der Noth einen wohlberechnetcn Ausfall gemachtso würden sie sich der Kreuzfahrer mit leichter Müht!erwehrt haben. Von ihren domiuircnden Höhen herabmußten sie mit der jammervollen Lage der Christe» ^vertraut seyn; allein es scheint, daß sie den Untergang

derselben ohne eigene Mithülfe von der Zeit erwartete»,

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und sich daher gänzlich unthätig verhielten.

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In dieser Zeit der höchsten Noth traf im chriss zusliehen Lager die Nachricht ein, daß eine genuesisch^ KrFlotte mit Unterhalt und Kriegsbedürfnissen im Haft»von Joppe angelangt sey. Nicht ohne Kampf mir de». n,güberlegenen Sarazenen der Umgegend konnte die Schifft > dstladung vom Ufer nach dem Lager gebracht werden, zu,!genuesische Flotte, von der ungleich zahlreichern egypt^ 1^scheu gedrängt, mußte dieser preisgegeben werden, ft diedaß nur ein einziges genuesisches Schiff nach Laodice». denentkam. Unter den neu angekommenen Pilgern befa»^