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4/1 (1833) Vom Anfange der Kreuzzüge bis zum Ende des fünfzehnten Jahrhunderts / nach den Quellen bearbeitet von F. v. Kausler
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tend, gab dem beutelustigen Heere Befehl, die Glieder"icht zu verlassen und bald erfuhr man durch einge-brachte Gefangene, daß das Heer der Sarazenen nurdrei Stunden entfernt stehe und sich zum Angrifferüste. Soforr theilte'König Gottfried das Heer derKreuzfahrer in neun Corps und stellte diese dicht hinterr"iander auf, so daß es bei einem unerwarrcten An-striffe nach allen Seiten Front machen konnte. Aufsolche Weise brachten die Pilger die Nacht unter denWaffen zu. Am folgenden Tage ward unter Trompe-Eenschall bekannt gemacht, daß man den Ungläubigeneine Schlacht liefern werde. . Der Patriarch ertheilteden Secgen und trug das heilige Kreuz als ein siche-re Pfand des Sieges durch die Glieder. Sofort gabKönig Gottfried das Zeichen zum Vorrücken undbald befand sich das christliche Heer' in der Ebeneb°n Ascalon. Diese, auf der Ost- und Westseite durch^rge begrenzt, dehnte sich westlich an das mittellän-blfche Meer aus. Am südlichen Ende derselben hattebas Hxxx der Sarazenen eine Stellung genommen, denH«ken Flügel an das Meer, den rechten an das Ge-^oge gelehnt. Der letztere bestand aus Türken, welcheaus Syrien und Bagdad herangezogen waren. Die^Ute bildeten egyptische Kerntruppcn unter Afdhal's^Mittelbarem Befehle; auf dem linken Flügel standenMauren und Aethiopier-

König Gottfried rückte in zwei Linien, 15,000^ßgänger und 5000 Reiter stark, gegen die überlege.Feinde an. Den rechten Flügel befehligte der^af von Toulouse, König Gottfried den linken,o. Kanzlers WbrterS. d. Schlachten. IV. Bd. 5