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In der Mitte führten Tancred und beide Robertevon Flandern und der Normandie den Befehl-Die den Sarazenen vorausgezogenen Hcerden, welcheim Rücken der Christen unermeßliche Staubwolken er-regten, täuschten die Ungläubige», welche wähnten, diegegen sie anrückenden Christen seyen nur die Vorhutdes rückwärts sich bewegenden Hauptheeres. Schobdieser Glauben verbreitete Bestürzung unter den Sa-razenen. Als sie aber die Christen festen Schrittes aufsie heranrücken, dann plötzlich ihre Kniee beugen undden Schutz des Himmels laut anstehen hörten undgleich darauf sich mit einem Hagel von Pfeilen über-gössen sahen, schwand ihr Selbstvertrauen in demselbenMaße, als das der Christen stieg. Nach Absendunßdes ersten Pfeilregens stürzten sich der Herzog der Nor-mandie, der Graf von Flandern und Tancred a»der Spitze der Reiterei auf die Mitte des Feindes,sprengten diese aus einander.und eroberten AfdhalsHauptfahne. Ihnen folgte das christliche Fußvolk undbald wendete sich der rechte Flügel und die Mitte delSarazenen zur Flucht. Hartnäckigern Widerstand fa»dKönig Gottfried auf dem linken Flügel des Fein-des, wo ihm die Aethiopicr gegenüber standen; dieß',mit Wurfspeeren und eisernen Keulen bewaffnet, konn-ten dennoch den wiederholte» Angriffen der Christinicht in die Länge widerstehen und wendeten, als ^die Niederlage der Mitte und des rechten Flügelswahrten, sich gleichfalls zur Flucht. Viele derselbe^wurden in das Meer gesprengt, andere suchten eiu^Zuflucht in Ascalon und so groß war das Gedrä»^