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4/1 (1833) Vom Anfange der Kreuzzüge bis zum Ende des fünfzehnten Jahrhunderts / nach den Quellen bearbeitet von F. v. Kausler
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unter den Thoren dieser Stadt, daß 2000 Sarazenenerdrückt wurden. Afdhal selbst rettete sich eben da-hin, schiffte sich auf seiner Flotte mit den Trümmernfeines Heeres ein und siegelte nach Egyptcn zurück.

Belagerung von Arsuf.

Die kleine Stadt Arsuf, nahe bei Joppe an derMeeresküste, hatte dem Könige Gottfried von Je-rusalem nach der Schlacht bei Ascalon Geiseln gestellt.^>csi fanden Gelegenheit, zu entkommen, worauf dieBewohner von Arsuf sich weigerten, den versprochenenTribut zu entrichten. Gottfried sammelte die wcni-Ritter und Pilger, welche in Jerusalem geblieben^arcn und zog belagernd vor Arsuf. Sieben Wocheniug er vor dieser Stadt, bis das Belagerungszeug cr-h§ut war. Endlich ward sie mit Nachdruck angegrif-fru und zu gleicher Zeit beschossen. Allein die Christenfurßen auf hartnäckigen Widerstand; damit sie zum^hzuge bewogen werden möchten, banden die Saraze-"^u den gefangenen Ritter Gerhard von Avcsncs,^Uen Landsmann Gottfrieds, in der Stellung eines^kreuzigten an einen Mastbaum und richteten diesenderjenigen Stelle der Mauer auf, wo die EeschoßeBelagerer am heftigsten wirkten. Anfangs flehteErhard klciumüihig, man möge sich seiner erbar-^u und vom Sturme ablassen. Als aber Gottfried'hu ermunterte, sich dem Martyrertode zu weihen, in-ex des eigenen Bruders unter ähnlichen Um-luden nicht schonen würde, ergab sich Gerhard inf^u Schicksal und ward gleich darauf von 10 Geschoßen

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