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gesprengt, in Unordnung gebracht und vollständig gc-schlagen. Zwanzig Chane derselben deckten das Schlacht-feld. Den Russen fiel ungeheure Beute an Vieh, Ka-meclen und Pferden in die Hände.
Seeschlacht bei Patara.
Bohcinund von Tarcnt, welcher sich in Antio-chia ein Fürstenthum gegründet hatte, sah sich eben da-durch in einen Krieg mit dem griechischen Kaiser Ab-ritt s verwickelt, dessen Seemacht er insbesonderefürchten hatte. Aus diesem Grunde schloß er ein Bünd-niß mit Pisa, Florenz und Genua, welche damalsmächtige Freistaaten ihm eine Flotte sendeten, die Zl>neunzig Fahrzeugen angegeben wird.
Auf diese Nachricht rüstete Kaiser Aller ius gleich-falls eine zahlreiche Flotte aus und ordnete diese de»lAdmiralen Landulph und Taticius unter, vel>denen insbesondere der erstere ein sehr erfahrner See-Offizier war. Die griechische Flotte nahm ihren Lau!über Samos, Cos, Cnidus, und stieß endlich zwischenRhodus und Patara auf die feindliche Flotte. M>>beiden Seiten rüstete man sich sogleich zum Kampfi'Derselbe ward eröffnet durch ein griechisches Schiff u»-ter dem pcloponcsischcn Führer Perichytanes, d«>mit ungewöhnlicher Schnelligkeit durch die ganze feindlichFlotte hindurch siegelte, rechts und links die feindlich^Schiffe mit griechischem Feuer beschoß und hierauf woh^behalten wieder zu den Sunigcn zurückkehrte.Griechen übereilten den Angriff; ohne erst ihre Schlackvrdnung zu bilden, siegelten sie auf die feindlichen Sch>^