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4/1 (1833) Vom Anfange der Kreuzzüge bis zum Ende des fünfzehnten Jahrhunderts / nach den Quellen bearbeitet von F. v. Kausler
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Anstiften des unversöhnlichen Papstes Paschalis H.Aus dem kaiserlichen Lager bei Fritzlar entfloh der jün-gere Heinrich nach Bayern, wo sich ihm HerzogWels mit vielen Mißvergnügten anschloß. Seine Ab-sicht gieng dahin, den ihm anhängenden abgesetztenErzbischof von Mainz wieder einzusetzen; er stieß jedochbei dieser Unternehmung auf das kaiserliche Heer unterAnführung seines Vaters, welcher ihm den Uebcrgangüber den Rhein verwehrte. Von da zog er sich nachFranken und belagerte die kaiserlich gesinnte ReichsstadtNürnberg, welche sich zwei Monate lang tapfer ver-theidigte und sich nur auf des Kaisers besondern Be-sihl ergab, der die Reichsstadt gegen die üble Behandl-ung seines Sohnes, falls er mit stürmender Hand indieselbe eindringen würde, zu schützen versprach.

Belagerung von Cbln.

In dem ungerechten Kriege, welchen der deutscheKönig Heinrich V. gegen seinen Vater, den altenKaiser Heinrich IV. führte, rückte der erstere mitE>»em Heere von 20,000 Mann vor Cöln, welche Stadtsich offen für den Kaiser erklärt hatte; sie ward mehrerelochen lag, wiewohl ohne den geringsten Erfolg, bc-Ugert, bis endlich Hunger und Krankheiten im Heeredes Königs ausdrücken und diesen nöthigte», die Be-Ugerung wieder aufzuheben, nachdem er beträchtlichenVerlust vor den Mauern von Cöln erlitten hatte.

Kaum war Heinrich IV. den 7. August zu Lüt-

gestorben, als sein unwürdiger Sohn sich mit cr-

1106 .