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Stadt befand. Die Einwohner hatten kaum Zeit, ihreThore zu schließen. In der Verwirrung, welche derÜberfall der Griechen veranlaßte, wäre die Stadt bei-nahe im ersten Anfalle genommen worden. Einer Frauverdankte sie ihre Rettung. Alberada, BohemundsMutter, befahl den Einwohnern, in das Siegesgeschrcider Griechen einzustimmen; sie schickte Abgeordnete an^ontostcphan os und ließ ihm sagen, sie werde ihmselbst die Schlüssel überbringen und ihm wichtige Er-Öffnungen machen. Boh einund, durch seine Muttervon der dringenden Gefahr in Kenntniß gesetzt, eilte»» der Spitze eines leichten Reitcrcorps herbei. Die^riechen, auf eine Conferenz, nicht aber auf den Kampfgefaßt, wurden von Voh einund überfallen, und dasie meistens aus Sectruppcn bestanden, mit leichterMühe geschlagen. Viele derselben ertranken bei dem^ersuche, ihre Schiffe schwimmend zu erreiche-,. NurEin Corps, aus Kerntruppcn bestehend,, unter Anfüh-des Alcrandcr Euphorbenus hielt Stand,Und verhütete eine gänzliche Niederlage. Contvste-^hanos lichtete die Anker, sobald er die Trümmerstincs Heeres eingeschifft hatte und kehrte nach denLüsten von Jllyricn zurück.
Belagerung von Durazzo.
Sobald Fürst Bobeinund von An tiochia seine^ckeirkräfte im untern Italien vereinigt hatte, siegelteEv nach den Küsten von Jllyricn ab; seine Flotte bc-skand aus 200 Schiffen von verschiedener Große. Dergriechische Flotrensührer Contosicphanos wagte es
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