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Mannschaft, welche denselben besetzt hatte, mußte, um">cht zu verbrennen, sich in größter Eile zurückziehen.
, Während dieser Unternehmungen näherte sich Kai-lck Alcrius mit seinem Heere dem Lager der Fran-sn, und schloß dasselbe von allen Seiten ein, in derAbsicht, cs durch Hunger zu bezwingen. Durch dieseMaaßregel sahen sich die Franken bald dahin gebracht,ihres Unterhalts wegen förmliche Treffen zu liefern, inElchen die Griechen meistens geschlagen wurden.
Der griechische Feldherr Cantacuzcnus, vonAlcrius mit einem zahlreichen Truppcncorps zumZugriffe des fränkischen Lagers abgesendet, erlitt einedvllständigc Niederlage, die er jedoch cinige Tage dar-auf dadurch wieder gut machte, daß er ein fränkisches^vrps, welches ihn in seinem Lager anzugreifen wagte,^>t großem Verluste schlug. Auf solche Weise dauerteher Kampf in der Gegend von Durazzo mit abwech-selndem Erfolge fort.
Der griechische Flottcnführer C o ntostcphanvs,welcher den Befehl erhalten hatte, den Franken jede Zu-s^hr von der Secseite abzuschneiden, vollzog diesen Auf-lag nur läßig, so daß cs einem Geschwader gelang,Aulon in den Hafen von Durazzo einzudringen,^>d Bohemunds Heer auf's Neue mit Lebensmit»Zu versehen. Contvstephanos ward von dem^>sir abgesetzt und der thätige Maurocataca-an seine Stelle ernannt, dem es bald darauf gc-^"8, jede Verbindung der Franken mit Italien abzu-schneiden.