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4/1 (1833) Vom Anfange der Kreuzzüge bis zum Ende des fünfzehnten Jahrhunderts / nach den Quellen bearbeitet von F. v. Kausler
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V

4.15

durfte», nach Cypern; die übrigen Einwohner machtensich anheischig, gegen freien Abzug die Stadt zu über-geben. Allein bei dieser Gelegenheit brachen die Pisaner,^ie früher die Genueser, ihr Wort, indem sie alle Sa-^Zenen, welche bei ihrem Einzüge sich noch in derStadt befanden, niederhieben.

Eroberung von Ponttemolk.

Zu Anfang des Jahres 1110 Wf cher deutsche-d'g Heinrich V. Anstalten zum' Römerzuge. SeineErklärung auf dem Reichstage zu Regensburg, daß^ nur zum Empfange der Kaiserkrone, zur Herstellung^ Friedens in Italien und zur Festsetzung seiner Ver-^itnisft mit der Kirche über die Alpen ziehe, bestimmt^^ deutschen Fürsten zur kräftigen Mitwirkung.

Im Monat August hatte er ein zahlreiches Hceö^sammelt, dessen eine Hälfte über den Brenner näch^idenr, die zweite unter des Königs persönlicher Än-^brung über den kleinen Bernhard nach der großen^kalischcn Ebene bei Piacenza zog. Hier vereinigten^ beide Heeresabiheilungen wieder; eine Heerschau^'gte, daß dem Könige 30,000 Ritter aus Deutschland^svlgr waren.

Der weitere Marsch ging über Bardi nach Pon-^EMvIi; dieser Ort, der sich im Vertrauen auf seineb Lage in den Höhen des Apenuins hartnäckig ver-^bigte, ward von den Deutschen mit Sturm erobert,°rauf der König, nicht ohne beträchtlichen Verlust-Ruders an Pferden und Lastthicrcn, in die tvskani-' KauslerZ Wdrtcrb. d. Schlachten. IV. Bd. 8

iito.