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sche Ebene hinabstieg und seinen Einzug in Florenzhielt.
Treffen in Rom.
Am 12. Februar hielt der deutsche König Heiir-kichV. an der Spitze des größtenthcils aus Deutsche»bestehenden Heeres seinen Einzug in Rom, wo ihn dieBürger und weltlichen Obrigkeiten empfingen, derenRechte er in deutscher Sprache bestätigte. Durch dieDoppelreihen, in-welchen die niedere Geistlichkeit bis Z^Peterskirche aufgestellt war, zogen die Deutschen >»geschlossener Ordnung hindurch und besetzten, den er-haltenen Befehlen gemäß, vorsichtig die ganze Umg^gend. Heinrich beugte das Knie bor dem PapstePaschalis H., erhielt dagegen den Kuß des Frieden^und ward in die Kirche geführt. Hier verlangte betPapst, Heinrich solle den alten Jnvestiturstreit dadurchbeendigen, daß er dem Rechte der Belehnung mit R<»Iund Stab eidlich entsage. Heinrich wieß diesederung zurück und gewann sich die versammelte ho^Geistlichkeit durch die feierliche Erklärung, daß er ^leS dasjenige, was dem römische« Stuhle, denschöfen, Aebten und Kirchen von seinen Vorfahren üb^lassen oder aus irgend eine Art Gott übergeben Ddenselben auf keine Weise zu schmälern gedenke.
Als hierauf die Geistlichkeit größtentheils sichden deutschen König erklärte, trat dieser mit der altt^Forderung des Rechtes der Investitur wieder herv»»Darüber entstand neuer Zwist mit dem Papstebald wurden die Deutschen und Römer in der