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Auf diese Kunde eilte Ludwig VI. aus Flandernherbei und langte noch zeitig genug an, ehe die Werkevon Pulset vollendet waren. Die Verbündeten rück-ten dem Könige entgegen und brachten mit Hülfe vonöoo Mann normannischer Hülfstruppen das königlicheTruppencvrps in Unordnung. Ludwig sah sich genö-thigt, sich in das benachbarte Schloß Touri zu werfen,vw er von den Verbündeten, zu denen sich auch die Gra-sen von Rochefort und Milo von Montl'heri ge-sellten , eingeschlossen ward.
Sofort rief Ludwig VI. seine getreuen Vasallenden Waffen und bald sah er sich im Stande, nichtNur alle Angriffe auf Touri zurückzuweisen, sondern selbsthelagernd vor Puiset zu ziehen, dessen Zugänge er durchgufgcworfene Schanzen sperrte. GrafThibaud wardiu einem Ausfalle verwundet, und erhielt von dem Ko-tige die Erlaubniß, sich nach Charrrcs zurückzuziehen,v«ter der Bedingung jedoch, daß das Schloß Pulsetihm ausgeliefert werde, worauf er es vollständig schleifsm ließ.
Treffen bei Camp» de Espina.
Zwischen dein Könige AlfonsI. von Arragonien und^astilien und seiner Gemahlin Urracca war ein blu-tiger Streit ausgebrochen, wobei letztere von den ihr er-gebenen Casiilianern nachdrücklich unterstützt wurde. Kö-"ig Alfons setzte sich mit einem Truppencorps zurUnterwerfung der Castilianer in Marsch; der Gras G o-^ez führte ihm das zu Verfechtung der Rechte der Kö-vigin bestimmte Heer entgegen, und am 26 . Oktober
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