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4/1 (1833) Vom Anfange der Kreuzzüge bis zum Ende des fünfzehnten Jahrhunderts / nach den Quellen bearbeitet von F. v. Kausler
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1119 .ri. August,

die Comeftr, da sie keinen Feind mehr erblickten, denRückweg über die Berge an. Mit Entsetzen sahen sieihre brennende Stadt. Rasch rückten sie über die Rück-seite des Baradello hinab, fielen über die plünderndenMailänder her und schlugen diese mit beträchtlichemVerluste in die Flucht,

Schlacht bei Belath.

Der OrtokidcJlgazi vonAlcppo, FürstTogh-tekin von Damask und der arabische Emir Du-bais rückten in der Mitte des Monats Juni an derSpitze eines Heeres von 60,000 Mann über den Eu-phrat und bedrohten das antiochische Gebiet. FürstRoger von Antiochia zog auf diese Kunde alleseine Streilkrafte bei Artasia zusammen, ftst entschlos-sen, die Feinde trotz ihrer Uevcrlegenhcit anzugreifen-Vergcbens war des Patriarchen Bernhard verständi-ger Rath, den Kampf so lange zu verschieben, bis Kö-nig B.a l.d u i n U. von Jerusalem zur Hülfe angekommenseyn würde. Auch die meisten christlichen Ritter, denendaran gelegen war, ihr Eigepthum vor den Verwüstun-gen der Türken zu schütze,,, theilten Ro g ers Kampfeslust,und somit rückte er bis Belath vor, wo er in einemvon zwei Bergen eingeschlossenen Thale nördlich vonSarcpta, unfern des Flusses Asrin, sein Lager bezog unddieses durch feste Werke deckte,

Jlgazi, durch Kundschafter von dieser unklugenAufstellung benachrichtigt, ließ sich von seinen kampsilustigen Truppen durch einen heiligen Eid geloben, dost