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!>e unter keinerlei Bedingung sich zur Flucht wendenwürden, und führte hierauf sein Heer bis in die Nähe L»»i.des christlichen Lagers, wobei es mit der Besatzung vonAtsarcb zu einem heftigen Kampfe kam, in welchemdie Türken mit Verlust zurückgewiesen wurden. FürstNoger, als er von diesem Vortheile benachrichtigtHorden war, berief einen Kriegsrath und machte denVorschlag, ungesäumt bis Atsarcb vorzurücken, dort denAngriff der Türken abzuwarten, und falls dieser nichtih Laufe des morgenden Tages erfolge, die Türken so-fort in ihrem eigenen Lager anzugreifen. Allein beidieser Gelegenheit machten viele verständige Ritter aufdie Ungleichheit der beiderseitigen Streilkräfte aufmerk-fa>n, und bemerkten, daß das christliche Heer, das kaum^00 Ritter und 3000 Mann zu Fuße zählte, in demUngleichen Kampfe, selbst wenn es Wunder der Tapfere^il verrichte, unterliegen müsse.
Diese entgegengesetzten Ansichten führten zu demUnverständigen Beschlusse, den Angriff der Türken in
engen Thale von Belath abzuwarten- Das Schwan-kn der Führer hatte den nachtheiligsten Einfluß auf^n Muth der Pilger, welchen weder der reichlich ge-sendete Ablaß, poch der Anblick des heiligen Kreuzes^"Zustellen vermochte; diese ungünstige Srinnnung wirktehieder rückwärts auf die Führer, so daß auch dieseUnsicher wurden und dem kommenden Morgen mit ban-3er Sorge entgegensahen,
Am folgenden Tage ward der Ritter Malger 27 . Zum.Uvn Altville mit 40 Gefährten auf Kundschaft ab-