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4/1 (1833) Vom Anfange der Kreuzzüge bis zum Ende des fünfzehnten Jahrhunderts / nach den Quellen bearbeitet von F. v. Kausler
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Bald» in Halt, und bald sah er sich von den Sara-Zenenschwärmen der Fürsten Jlgazi, Toghle-ki» und Togan-Arslan-Ebn-Damladsch um-schwärmt.

Am folgenden Morgen rückte König Balduin H.M Schlacht aus. Die Ritter waren in drei Corpsgetheilt. In der Mitte stand das des Königs; rechtsdvn ihm das des Grafen von Tripolis; den linkenFlügel bildete das dritte Corps unter dem Ritter Ro-bert Fulcoy. Das Fußvolk, gleichfalls in dreiCorps getheilt, bildete das zweite Treffen. Der An-griff der Türken geschah bei ihrer großen Uebcrzahl nachihrer gewöhnlichen Sitte von allen Seiten zu gleicherZeit. Ritter Robert Fulcoy warf sich mit solchemblugestüm auf die ihm gegenüber stehenden Truppen vonDamasc und Emesa, daß er diese auseinandersprengteund bis Sardannah verfolgte. Unterdessen ward derCwaf von Tripolis in seiner rechten Flanke so kräftigb»n den Türken angegriffen, daß er nach dem hart-näckigsten Widerstände zum Weichen gezwungen undauf das Corps des Königs geworfen wurde. Daschristlich? Fußvolk, von vorn und im Rücken angegrif-se», ward größtenteils von den Türken niedergehauenU"d Robert Fulcoy, als er vorn Nachsetzen desfeindliche,, rechten Flügels zurückkam, vermochte selbstbem gewaltigen Andränge Jlgazi's nicht zu wider-^hen ud ward in die Flucht geschlagen, auf der er'n Gefangenschaft fiel. Auf solche Weise eine Nieder-lage voraussehend, ermannte der König sich noch ein-