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mal, und indem er sich mit dem Bischöfe Ebremarvon Cä sarea, der das heiligeKreuz trug, erneut gegendie Türken wandte, folgte ihm seine Schaar mit be-geistertem Muthe und setzte den Kampf bis zum Ei»*bruche der Macht fort. Die Christen behaupteten zwardas Schlachtfeld, allein sie hatten so beträchtlichen Ver*lust erlitten, daß dennoch der ganze Vortheil auf Seitender Türken blieb, die sich aus diesem Grunde, auch denSieg zuschreiben. '
111 s, Treffen bei Brennevillc (Barnville).
20. August.
König Ludwig VI. von Frankreich nahm sichder Sache des unmündigen Wilh e lm s, eines SohnesRoberts von der Norm an die, gegen die Verfol*gungcn des Königs Heinrich I. von England an-Jn einem dreijährigen Kriege ward die Normandic nachallen Richtungen verheert, bis endlich das Treffen lMBrennevillc unweit Noyon zur Entscheidung führte-Bei diesem Orte trafen beide Könige auf einander,Heinrich von Noyon, Ludwig VI. von AndclPkommeyd. Ersterer hatte außer seinen beiden Söh»e>'und drei normannischen Grafen etwa 500 Ritter, Leß*lerer kaum 400 Ritter unter seinen Befehlen.Franzosen eröffneten den Angriff; ihr Führer war W^Helm von Crespigny, der an der Spitze von 60normännischen Rittern sich auf die Engländer stürzt?,jedoch von diesen dergestalt empfangen wurde, daß d?"meisten Rittern die Pferde geködtet wurden und si? ^Gefangenschaft gericthen. Den zweiten Angriff mach^