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durfte nur durchstochen werden, um sie auch pon diese?Seite unzugänglich zu machen. An den übrigen vomMeere bespülten Seiten war schon eine Mauer hin-reichender Schutz. Die Stadt hatte nur ein einzigesThor, welches auf den Damm führte. Gegen Nordenwar ein Haftn von etwa 150 Schritten Durchmesserdurch die äußere und innere Mauer eingeschlossen; derEingang in denselben führte zwischen zwei festen Thür-men hindurch. Auch ließen sich außerhalb dieses Ha-fens zwischen der Stadt und dem festen Lande Schiffebergen, nur waren sie hier gegen heftige Nordwindenicht geschützt. Zwei Dritthcile der Stadt g,. hörtendem Califtn von Egypten; ein Dritthcil hatte dieserdem Fürsten Toghlckin von Damasc abgetreten,unter der Bedingung, der Stadt, sobald sie von denChristen bedroht würde. Hülfe zu bringen. Toghte-kin sandte auch auf die erste Kunde einer bevorstehen-den Belagerung der Stadt, 700 auserlesi.ne damas-cenische Reiter in dieselbe.
Am 15. Februar lagerten sich die Venetianer unddie übrigen Pilger und syrischen Christen vor Tyrus«Ihre Schiffe legten sie in dem Meeresarme zwischen derKüste und der Stadt aus User; nur ein einziges wardauf dem Meere als Wachschiff ausgestellt, um Kundezu geben von etwa aus Egypten herann-ahender Hüff^'Ihr Lager sicherten die Christen durch einen dopple"Wall und Graben, um sowohl von v orn als im Rücke»gegen Ueberfälle geschützt zu seyn. Nach diesen Vor-sichtsmaßregeln begannen die Veneiianer den Bau des