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4/1 (1833) Vom Anfange der Kreuzzüge bis zum Ende des fünfzehnten Jahrhunderts / nach den Quellen bearbeitet von F. v. Kausler
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einen Hügel, der jedoch sogleich von den Böhmen um-schlossen ward.

In dieser bedrängten Lage ersuchte König Lotharden Herzog, er möge zu ihm kommen.

Sobieslaw hatte Mühe, die aufgebrachten Böh-men vor Gewaltthätigkeiten gegen die Gefangenen ab-zuhalten, und begab sich mit nur wenigen Begleiterniu das Lager des Königs, wo eine schleunige Aussöh-nung zu Stande kam. Sobieslaw ward von demdeutschen Könige in seiner herzoglichen Würde bestätigt,wogegen er sämmtliche Gefangene entließ und allenübrigen freien Abzug bewilligte.

Niederlage der Sarazenen. 1126 .

13 . Aug.

König AIf 0 » s I. von Arragonien drang an derspitze eines aus Spaniern und Franzosen bestehendenHeeres in das Fürstenthum Valencia ein, in welchemA in v r g a die Streitkräfte der Sarazenen befehligte.

Dieser sendete Eilboten an den Fürsten Ali der Mora-dethen, und, beiden gelang es, das königliche Heervon allen Seiten einzuschließen. Da sich die Zahl derSarazenen mit jedem Tage vergrößerte, so blieb demKönige Als ons nichts übrig, als sich mitten durch ihreLeihen Bahn zu brechen. Am dritten Tage, den 15.

A"gust kam es zum hartnäckigen Kampfe, der den gan-

Tag über anhielt, und endlich durch die Tapferkeitöer spanischen Reiterei unter Don Sa nchez zum Vor-theile der Christen entschieden wurde.